Mathematik
Wenn Zahlen zu Stolpersteinen werden
Viele Eltern erzählen uns:
„Mein Kind übt regelmäßig, lernt für Klassenarbeiten und bemüht sich im Unterricht – dennoch bleiben Mathematikaufgaben schwierig.
Gestern hat alles gut geklappt, heute scheint alles wieder vergessen zu sein.
Wir wissen nicht, was wir tun sollen.“
Diesen Kindern fehlt es meist weder an Intelligenz noch an Anstrengungsbereitschaft. Oft liegen die Ursachen tiefer.
Wir unterstützen Kinder, Jugendliche und Erwachsene dabei, mathematische Zusammenhänge besser zu verstehen, grundlegende Rechenfertigkeiten sicher aufzubauen und wieder Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln.
Unser Ziel ist es, dass Mathematik verständlich wird und Lernen wieder gelingen kann.
Hier können Sie einen Testtermin vereinbaren: Kontaktformular.
Jedes Kind lernt Mathematik auf seine Weise
Nicht alle Schwierigkeiten im Fach Mathematik haben die gleiche Ursache.
Manche Kinder benötigen mehr Zeit, um grundlegende Zahlvorstellungen aufzubauen.
Andere haben Schwierigkeiten bei der Wahrnehmung oder Aufmerksamkeit, die sich besonders beim Rechnen bemerkbar machen.
Wieder andere haben Lernlücken entwickelt, die den weiteren Lernfortschritt erschweren.
Wir schauen genau hin:
Mithilfe einer ausführlichen Diagnostik untersuchen wir nicht nur,
welche Aufgaben Schwierigkeiten bereiten, sondern auch, warum diese Schwierigkeiten entstehen.
Dabei orientieren wir uns an den Erkenntnissen des „Dachverband Legasthenie Deutschland e. V.“ sowie des „Ersten Österreichischen Dachverbandes Legasthenie“ und unterscheiden zwischen einer Rechenschwäche und einer Dyskalkulie.
Dyskalkulie
Bei einer Dyskalkulie liegen die Ursachen häufig in Bereichen der Wahrnehmung und Informationsverarbeitung.
Mögliche Auswirkungen betreffen unter anderem:
die Aufmerksamkeit beim Rechnen
die Wahrnehmung von Mengen und Zahlen
die Verarbeitung mathematischer Informationen
das Verständnis von Rechenoperationen und Zahlenstrukturen
Menschen mit Dyskalkulie entwickeln mathematische Vorstellungen oft langsamer oder auf anderen Wegen als Gleichaltrige.
Sie nehmen in ihrer Umgebung wahr, ob ein Raum schön ist, ob Einrichtung und Farben harmonisch wirken. Auch für die Stimmung in einer Menschengruppe haben sie sehr feine Antennen. Mengen und Größenverhältnisse spielen dabei keine oder eine untergeordnete Rolle. Sie sind die geborenen Innenarchitekten, Designer und Streitschlichter.
Rechenschwäche
Eine Rechenschwäche kann durch unterschiedliche äußere Faktoren entstehen, zum Beispiel durch:
Lernlücken und fehlende Grundlagen
längere Fehlzeiten in der Schule
belastende Lebenssituationen
ungünstige Lernbedingungen
mangelnde Übungsmöglichkeiten
Auch hier können die Auswirkungen ähnlich erscheinen wie bei einer Dyskalkulie.
Für die Förderung ist es jedoch wichtig, die Ursachen möglichst genau zu kennen.
Woran Eltern Schwierigkeiten erkennen können
Typische Anzeichen können sein:
Zählen mit den Fingern über einen ungewöhnlich langen Zeitraum
Probleme beim Erfassen von Mengen
Unsicherheit beim Addieren und Subtrahieren
Schwierigkeiten beim Einmaleins
Verwechslungen von Zahlen (Zahlendreher) oder Rechenzeichen
große Unsicherheit bei Textaufgaben
Schwierigkeiten beim Rechnen mit Geld, Zeit oder Maßeinheiten
Frust, Vermeidungsverhalten oder starke Prüfungsangst in Mathematik
Viele Kinder verlieren mit der Zeit das Vertrauen in ihre mathematischen Fähigkeiten und erleben Mathematik nur noch als Misserfolg.
Warum frühe Unterstützung wichtig ist
Mathematische Grundfertigkeiten bilden die Basis für viele schulische und berufliche Anforderungen.
Wenn grundlegende Zahlvorstellungen oder Rechenstrategien fehlen, werden neue Lerninhalte zunehmend schwer verständlich. Dadurch entsteht häufig ein Kreislauf aus Misserfolgen, Frust und sinkendem Selbstvertrauen.
Die gute Nachricht:
Mit einer gezielten Förderung können mathematische Grundlagen aufgebaut, Lernlücken geschlossen und neue Erfolgserlebnisse geschaffen werden.
Wie wir Ihr Kind unterstützen
Am Anfang steht immer ein ausführliches Gespräch mit Ihnen als Eltern.
Sie kennen Ihr Kind am besten. Ihre Beobachtungen helfen uns dabei,
die Schwierigkeiten besser zu verstehen und die Förderung optimal auszurichten.
Anschließend führen wir eine pädagogische Diagnostik durch. Dazu setzen wir standardisierte Tests ein.
Wir betrachten jedoch nicht nur die Testergebnisse, sondern auch:
wie Ihr Kind rechnet
welche Strategien es verwendet
welche mathematischen Grundlagen vorhanden sind
wo besondere Stärken liegen (nicht nur im Zusammenhang mit Schule)
welche Bereiche gezielt gefördert werden sollten
Im anschließenden Auswertungsgespräch erklären wir Ihnen verständlich die Ergebnisse und besprechen die nächsten sinnvollen Schritte.
Individuelle Förderung – Schritt für Schritt
Nach der Diagnostik fördern wir unsere Schülerinnen und Schüler im Einzelunterricht (1:1).
Je nach Ausgangssituation trainieren wir entweder zunächst grundlegende Fertigkeiten oder arbeiten parallel zum Unterrichtsstoff.
Damit Ihr Kind im Unterricht wieder sicher mitkommen kann, orientieren wir uns zunächst an den aktuellen Lerninhalten.
Gleichzeitig achten wir darauf, welche Grundlagen bereits sicher beherrscht werden und wo noch Unterstützungsbedarf besteht. Fehlende Basiskenntnisse werden anschließend gezielt aufgebaut und gefestigt.
Mehr als Mathematik: Selbstvertrauen stärken
Ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit ist die persönliche Begleitung.
Durch Lob, Ermutigung und gezielte Unterstützung erlebt Ihr Kind:
Ich kann Mathematik verstehen. Ich mache Fortschritte. Lernen kann gelingen.
Kinder erfahren, dass Fehler zum Lernprozess gehören und dass ihre Anstrengungen wahrgenommen werden.
So wachsen nicht nur die mathematischen Fähigkeiten, sondern auch das Vertrauen in die eigenen Stärken.
Denn nachhaltiger Lernerfolg entsteht nicht allein durch Übung – sondern auch durch positive Erfahrungen und Selbstvertrauen.
Einen Termin für ein Erstgespräch oder eine Diagnostik können Sie jederzeit über unser Kontaktformular vereinbaren.
Ziele der Förderung sind also, die Schüler umfassend zu stärken:
Das Selbstbewusstsein verbessern, die Motivation zum Lernen zu erhalten oder wieder zu wecken und natürlich die Leistungen in Mathematik zu steigern.
Weitere Informationen: